Handlungsbedarf im neuen Jahr erkennen
- Wie gut sind wir wirklich im Arbeitsschutz aufgestellt?
Arbeitsschutz ist kein Extra, wenn Zeit ist, sondern das Rückgrat eines gesunden, gut funktionierenden Unternehmens.
Damit Sicherheit und Gesundheit nicht nur auf dem Papier existieren, braucht es ein System, das alle Fäden zusammenführt – von Zuständigkeiten über Gefährdungsbeurteilungen bis hin zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge.
Wir wissen, dass das neben dem Tagesgeschäft schnell unübersichtlich wird.
Um im neuen Jahr mit konkreten Zielen starten zu können, soll es diesen Monat im Arbeitsschutzreport, um die Selbsteinschätzung gehen.
Warum eine Selbsteinschätzung?
Viele Unternehmen wissen, dass Arbeitsschutz wichtig ist. Das heißt jedoch nicht immer, dass dieses Wissen in der Praxis umgesetzt wird. Die Fülle an Informationen kann erschlagend wirken und das endet häufig darin, dass gar nicht erst begonnen wird. Häufig heißt es auch „Das läuft bei uns.“, ein genauerer Blick legt jedoch viele blinde Flecken offen. Wo die Einstellung „Das machen wir schon immer so.“ und „Bisher ist da auch noch nie etwas passiert.“ Herrscht, sind leider Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten nicht weit. Würde sich jeder an den Gesetzen und Verordnungen orientieren, würden wir im Jahr nicht fast 1 Million Arbeits- und Wegeunfälle haben und auch Berufskrankheiten zeigen sich erst, wenn es zu spät ist. Rein menschlich, aber auch aufgrund des Fachkräftemangels wird es immer wichtiger Arbeitskraft zu erhalten. Beschäftigte sind zufriedener, wenn sie merken, dass ihre Gesundheit auch vom Arbeitgeber ernst genommen wird. Und zufriedene Beschäftigte tragen zu einem erfolgreichen Unternehmen bei.
Doch wo anfangen?
Unsere Selbsteinschätzung bietet eine strukturierte Erstprüfung – aber auch regelmäßige Überprüfungsmöglichkeit – des gesamten Arbeitsschutzmanagements. Sie hilft dabei, den aktuellen Stand zu erfassen, Schwachstellen zu erkennen und klare Prioritäten im Handlungsbedarf abzuleiten.
So ist das Tool aufgebaut
Die Selbsteinschätzung gliedert sich in zentrale Themenfelder des Arbeitsschutzmanagementsystems, darunter:
- Unternehmenspolitik & Arbeitsschutzziele
- Zuständigkeiten, Verantwortung & Mitwirkung
- Qualifikation, Schulung & Kommunikation
- Gefährdungsbeurteilung & Tätigkeitsbeschreibung
- TOP-Schutzmaßnahmen
- Betriebsstörungen, Notfälle & Beschaffungswesen
- Fremdfirmenkoordination & Arbeitsmedizin
- Gesundheitsförderung, Messung & Bewertung
Zu jedem Bereich beantworten Sie systematisch Fragen mit einem Ampelsystem (Grün = kein Handlungsbedarf, Gelb = Handlungsbedarf, Rot = dringender Handlungsbedarf). Ergänzend gibt es ein Feld für „trifft nicht zu“ sowie Platz für Bemerkungen oder Hinweise auf bereits bestehende Maßnahmen.
Ihr Nutzen auf einen Blick
- Schnelle Standortbestimmung: Wo stehen wir wirklich?
- Klare Prioritäten: Die Zusammenfassung zeigt Handlungsbedarf auf einen Blick.
- Dokumentierte Grundlage: Ideal für den Aufbau oder die Weiterentwicklung des Arbeitsschutzmanagementsystems.
- Mehr Transparenz: Alle relevanten Bereiche des Arbeitsschutzes werden sichtbar.
- Proaktiv statt Reaktiv: Probleme erkennen, bevor sie entstehen.
Wichtigster Erfolgsfaktor: Ihr Wille zur Umsetzung
Ein Arbeitsschutzsystem kann nur so gut sein, wie die Bereitschaft im Unternehmen, es mit Leben zu füllen. Die Selbsteinschätzung ist daher nicht nur ein Instrument, sondern auch ein Startpunkt für einen bewussten, gelebten Arbeitsschutz, der wirtschaftliche und soziale Vorteile mit sich bringt.
Wer sich für die Einführung oder Optimierung des Arbeitsschutzmanagements entscheidet, findet in unserem PDF eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Darstellung sowie das komplette Prüfmodul.
Lebenslanges Lernen ist einfach möglich!
Haben Sie einen Kurswunsch?
Nehmen Sie einfach Kontakt mit unserem Team der Arbeitsschutzakademie auf!
Wir beraten Sie gerne: 0391-597270 oder info@sidiblume.de
Verteiler: BLUME, AR-Kunden, AMS-Kunden
Impressum:
BLUME GmbH,
Jahnring 47, 39104 Magdeburg
Verfasser:
Robert Wendt